Wofür steht der RSC?

Möglichst vielen Menschen die Faszination des Hockeys zu vermitteln. Dieses Ziel verfolgen wir und haben uns dabei anfänglich auf die Zielgruppe fokussiert, die bei anderen Clubs nicht im Mittelpunkt steht. Wir nennen Sie die „Spätberufenen“ und für uns umfasst sie Alle, die nicht von „klein auf“ Hockey spielen. Das heißt aber nicht, dass wir nicht gern gestandene Hockeyspieler bei uns aufnehmen. Ganz im Gegenteil. Davon haben wir einige und diese tragen ganz wesentlich dazu bei, dass unsere „Neuen“ schneller mit der „Hockey Kultur“ vertraut werden.

Eintracht Frankfurt II – Rasen Sport Club 1:4

Sonntag, 02.12.2018, 10:00 Uhr, Wolfgang Steubing Halle, Frankfurt

Eintracht Frankfurt II – Rasen Sport Club 1:4 (1:1)

Tor: Mages
Abwehr: Auber, Kaps, Matuschek,Triem
Mittelmann: Clossé, Ziegenbalg
Sturm: Busch, Held, Schauerte, Schiminski
Tore: Held (2), Schauerte,Triem

Spielfilm 0:1 Triem (KE), 1:1, HZ, 1:2 Schauerte (KE), 1:3 Held, 1:4 Held

Am vierten Spieltag ging es für uns zur glorreichen Eintracht nach Frankfurt, dem aktuellen Tabellenführer. Mussten wir in der letzten Woche noch gefühlt in einem schmutzigen Kellerloch in Bad Nauheim antreten, wurden wir diesmal in einem mondänen Palast empfangen, samt luxuriösem Kabinenbereich und inklusive eines exzellenten Hallenbodens. Ein Hauch von Bundesliga in der 3. Verbandsliga Hessen. Zum Glück hießen unsere gegnerischen Stürmer allerdings nicht Jovic, Rebic und Haller, sondern schlicht „die Nummer 17“, „die Nummer 11“ und ähnliches.

So konnten wir von Beginn an, den Frankfurter Angriffswirbel stoppen und uns mit zunehmender Spielzeit auch immer mehr Vorteile erarbeiten. Durch eine Ecke gingen wir verdient in Führung und wären es wohl auch bis zur Pause geblieben, wäre nicht eine der Eintracht-Nummern wie ein Büffel über zwei unserer Verteidiger gewalzt und hätte es seinem Kollegen dadurch ermöglicht, beim anschließend schnell ausgeführten Freischlag mutterseelenallein bis in den Kreis zu marschieren.

In der zweiten Halbzeit legten wir auf eine ohnehin ordentliche Hockey-Portion allerdings noch eine Schippe drauf und zogen durch eine Abspielecke, ein schönes Solo von Benni und einen eiskalten Konter auf 4:1 davon. Weil wir auch in der Defensive den immer wütender werdenden Angriffe der Gastgeber trotzen konnten, brannte bis zum Schluss nichts mehr an. Unterm Strich bleibt eine von vorne bis hinten hervorragende Teamleistung, die zurecht mit drei Punkten belohnt wurde.

Einzige Ausnahme: Der etwas in die Jahre gekommene langjährige Torjäger Schiminski bekam diesmal leider kein Bein – oder besser: keinen Schläger – auf den Boden. Trainer Schiminski entschied deshalb überraschend ihn für das nächste Spiel aus dem Kader zu streichen. Vermutlich eine disziplinarische Maßnahme und außerdem eine zwar nachvollziehbare, aber auch mutige Entscheidung. Denn klar ist: Geht es gegen den MTV Kronberg ohne die RSC-Vereinsikone in die Hose, werden die Fans auch am Trainerstuhl rütteln. Die Eintracht sortiert Alex Meier ja auch nicht einfach so aus. Wobei…

Spielbericht: Pirmin Clossé

VfL Bad Nauheim – Rasen Sport Club 5:3

Sonntag, 25.11.2018, 17:00 Uhr, Berufliche Schule am Gradierwerk, Bad Nauheim

VfL Bad Nauheim – Rasen Sport Club  5:3 (1:2)

Tor: Mages
Abwehr: Lippa, Matuschek, Piendl, Triem
Mittelmann:  Clossé, Ziegenbalg
Sturm:  Held, Papageorgiou, Schauerte, Schiminski

Tore: Held, Papageorgiou, Ziegenbalg

Am späten Sonntagnachmittag ging es für uns zu unserem dritten Saisonspiel nach Bad Nauheim. Nach dem gelungenen Saisonauftakt mit dem festen Plan im Gepäck, auch hier zu punkten. Dass dies gegen extrem junge und hungrige Gastgeber allerdings alles andere als einfach werden würde, war klar. Zumal an diesem Tag ein weiterer Gegner hinzu kam: Der Untergrund – ein Gummibelag, der den Hockeyball zum Flummi werden lässt, durchzogen von Kratern so tief wie der Marianengraben. Der Naturrasen unter den Hallenböden quasi.

Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – erwischten wir einen Traumstart. Nach nur 30 Sekunden klaute Kosta dem gegnerischen Verteidiger den Ball und netzte ein. Nach dem zwischenzeitlichen 1:1 per Strafecke nutzte Benni einen weiteren Fehler in der Bad Nauheimer Defensive zur erneuten Führung, die auch zur Pause Bestand hatte.

Was allerdings schon in Halbzeit eins klar wurde: Bad Nauheim ist die wohl disziplinierteste Mannschaft seit den Computergegnern gegen die die „Kickers“ in einer Folge der gleichnamigen Kinderserie mal antreten mussten. Mit geradezu mechanischer Gelassenheit und Präzision spielen sie ihren Stiefel runter, lassen den Ball teilweise minutenlang durch die eigenen Reihen laufen, ohne dass jemand eine unüberlegte Aktion startet und halten sich bis zur Schlusssirene klinisch an die Vorgaben ihres Trainers. Richtig unheimlich 😉

Leider zeigte diese Taktik mit zunehmender Spieldauer Wirkung. Drei Tore in Folge schenkten sie unserem erneut sehr starken Rückhalt Niklas ein und drehten so die Partie. Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer durch Daniel konterten sie mit dem Tor zum 5:3 umgehend. Zwar warfen wir in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, ein weiterer Treffer gelang uns aber nicht. So mussten wir in einem für 3. Verbandsliga-Verhältnisse fast Champions-League-reifen Spiel letztlich eine knappe aber insgesamt verdiente Niederlage hinnehmen. Wir freuen uns schon aufs Rückspiel. Dann auch wieder auf spiegelglattem Untergrund in der Dilthey-Halle.

Spielbericht: Pirmin Clossé

Rasen Sport Club – SKG Frankfurt 7:2

Sonntag, 18.11.2018, 14:00 Uhr, Dilthey Halle, Wiesbaden

Rasen Sport Club – SKG Frankfurt 7:2 (2:0)

Tor: Mages
Abwehr: Auber, Kaps, Matuschek, Piendl, Triem
Mittelmann:  Clossé, Ziegenbalg
Sturm: Busch, Held, Papageorgiou, Schiminski

Tore: Held (2), Papageorgiou (2), Schiminski, Triem, Ziegenbalg

Dass unser zweites Saisonspiel gegen die SKG Frankfurt ein besonders hitziges werden würde, war im Prinzip schon nach 90 Sekunden klar. Dann rasselte Kosta bei einem – zugegebenermaßen etwas ungestümen, aber keineswegs bösartigen Zweikampf – mit seinem Gegenspieler zusammen und erntete dafür eine deutlich vernehmbare körperliche Drohung für die Zeit nach dem Schlusspfiff. Damit war leider der Ton für den Tag gesetzt. Denn vieles von dem, was bei und rund um das Spiel geschah, hat beim Hockey nichts verloren.

Dabei hatte die Partie auch spielerisch eigentlich durchaus einiges zu bieten. Wir waren von Beginn an das dominantere Team, doch die SKG hielt mit großem Kampfgeist und körperlichem Spiel dagegen. Zur Pause stand es aus unserer Sicht „nur“ 2:0. Das gemeinsame Vorhaben, uns „nicht von der Hektik der Frankfurter anstecken“ zu lassen und ganz ruhig unsere Führung auszubauen, verfehlten wir zu Beginn der zweiten Halbzeit allerdings spektakulär. Binnen kürzester Zeit stand es 2:2 und vor allem unserem an diesem Tag überragenden Torwart Niklas war es zu verdanken, dass die Partie nicht vollständig kippte. So fanden wir nach einigen bangen Minuten zurück zu unserem Spiel, zogen erst auf 4:2 davon und schafften mit dem Treffer zum 5:2 die Vorentscheidung. Danach  war zumindest sportlich gesehen die Luft raus und wir konnten letztlich mit der Schlussecke den 7:2-Endstand herstellen.

Alles sportliche wurde an diesem Tag jedoch leider in den Schatten gestellt von den unschönen Szenen am Spielfeldrand und auf der Tribüne. In einer ohnehin aufgeheizten Atmosphäre sorgten einige wenige mit ihrem Verhalten und ihren Provokationen beinahe für handfeste Auseinandersetzungen. Dies in einer Halle zu tun, in der sich auch zahlreiche Kinder befinden, ist besonders verantwortungslos. Wir hoffen, dass beide Mannschaften beim Rückspiel wieder gesitteter miteinander umgehen. Im Grunde eint uns schließlich die Freude am Hockeyspielen und nicht an einer Schlägerei.

Spielbericht: Pirmin Clossé

Herren II. Turnier in Sachsenhausen

Prolog: Seit einigen Jahren nehmen unsere Damen nicht mehr am Ligaspielbetrieb teil. Es sind einfach zu wenig Spielerinnen für eine Hallenmannschaft. Für diesen Fall erlaubt der HHV die Teilnahme von Damen in einer Herrenmannschaft der untersten Klasse. Wir nutzen diese Möglichkeit und treten in dieser Saison mit der Herren II als Mixed Mannschaft an. Unser Grundlagentrainer Jonas betreut in dieser Saison das Team als Spielertrainer.

11.11.2018, Sporthalle Süd, Sachsenhausen Frankfurt

5. Verbandsliga 1. Turnier

Der HHV lässt die 5. Verbandsliga in 2 Gruppen spielen. An jeweils 2 Spieltagen qualifiziert man sich für ein Platzierungsturnier. Allerdings sagt aus unserer Gruppe VfL Bad Nauheim vor dem Turnier ab. Die Staffelleiterin entscheidet die Vorrunde unserer Gruppe an einem einzigen Spieltag durchzuführen. Also habe wir 3 statt 2 Spiele.

Gegen 14:00 trafen wir nach und nach in Frankfurt ein. Neben unseren Damen Annika und Claudia hatte Jonas noch Mannschaftskapitän Peter Schroeder, Elias, Chris, Paco, Stefan S. und Stefan F. aufgeboten. Mangels Torwart hatte ich mich als solcher zur Verfügung gestellt. Ergänzt wurde unser Team von Benni der Spielpraxis sammeln wollte. 

Hoechster THC II : Rasen Sport Club II 13:0 (6:0)

Tor: Belly
Aufbau: Schroeder, Reins, (Schönenberger)
Mitte: Roth, (Fritzsche)
Sturm: John, Held, (Steller), (Fräulin)

Die Höchster sind eine routinierte Truppe und besteht fast ausschließlich aus Spielern knapp über 30. Einer erzählte mir sie hätten lieber Senioren spielen wollen aber für ihre Altersklasse gäbe es keinen Wettbewerb. Wie auch immer die Spieler waren jedenfalls fit und routiniert. Dies machte sich dann auch im Spiel bemerkbar. Obwohl die Abwehr des Rasen Sport Club meist einen ordentlichen Spielaufbau hinlegte kamen wir vorne nur zu wenigen klaren Chancen. Die Orange-Blau gekleideten Höchster verstanden es um den Schusskreis herum die Räume eng zu machen, und unsere Stürmer fanden kaum eine Lücke. Positiv war das mehrfach nach Hinten aufgelöst wurde, aber es gelang letztlich zu selten ein Anspiel id den Höchster Kreis. Nach Balleroberung der Höchster ging es dann schnell nach vorne und sie deckten unsere Schwächen in der Rückwärtsbewegung auf. Es kam häufig zu zwei gegen eins Situationen, oder unseren zurück laufenden Verteidigern wurde an den Fuß gespielt. Zahlreiche Strafecken und Tore waren die Folge. Jonas zeigte sich in der Halbzeit trotz eines 0:6 nicht unzufrieden, und nahm nur kleinere Korrekturen vor. Die zweite Halbzeit verlief dann ähnlich wie die erste und das Spiel endete mit 13:0 für Höchst.

Das sich anschliessende Spiel wurde von Peter Schröder gepfiffen. Währendessen unterhielt ich mich mit Heiner dem Edelfan des TSV Sachsenhausen. Die zweiten Mannschaften des RSC und des TSV spielen seit Jahren in einer Liga und sind sich sehr sympatisch. Nicht zuletzt deshalb lud uns Heiner auf einen Becher Apfelwein ein. Da zeigte sich die professionelle Einstellung des Teams. Es wurde dankend abgelehnt ;). Auch wir hatten unsere Fans, denn Lukas und Niklas waren nach dem Spiel der 1. Herren in Bensheim zum Zuschauen gekommen.

TSV Sachsenhausen II : Rasen Sport Club II 11:1 (8:0)

Tor: Belly
Aufbau: Schroeder, Reins, (Schönenberger)
Mitte: Roth, (Fritzsche)
Sturm: John, Held, (Steller), (Fräulin)

So spielten wir also gegen unsere Freunde aus Sachsenhausen. Diese spielen ähnlich gut wie Höchst und zur Halbzeit steht es 8:0. Die Gründe sind die gleichen wie im Spiel gegen Höchst. Zu oft spielten die Grün-Weissen in Liegende Bretter und frassen Konter und kurze Ecken. Ich verursachte zwei 7 Meter von denen ich einen halten konnte. Allerdings bekamen auch wir etliche Ecken. Diese wurden meist kurz auf Benni gespielt der aber regelmässig knapp am langen Pfosten vorbei schoss. In der Halbzeit forderte ich mit einem Augenzwinkern das es nicht zweistellig werden dürfte. Beinahe wäre es gelungen! Nach dem es lange Zeit 9:0 stand gelang Benni aus dem Spiel heraus ein Treffer. Kurz darauf gelang ihm ein zweites Tor. Allerdings hatte der Schiedsrichter nach einem Foul der Schwarzen den Vorteil nicht abgewartet und in den Torschuss hinein abgepfiffen. Die Ecke brachte nichts ein.

Peter Schroeder pfiff zum 2. Mal, auch diesmal wieder gut wie ich fand. Die Partie lautete TSV Sachsenhausen gegen Höchster THC und war HÖCHST VERGNÜGLICH. Jedenfalls für Heiner, der die Gegner mit Sprüchen wie HÖCHST BEDAUERLICH und ähnlichen wie z.B. HÖCHST UNERFREULICH Sprüchen neckte und nervte…..Der TSV gewann 8:6

SAFO III : Rasen Sport Club II 11:1

Tor: Belly
Aufbau: Schroeder, Reins, (Fräulin)
Mitte: Roth, (Lahdo)
Sturm: John, Held, (Steller), (Fritzsche)

Stefan Schönenberger musste uns leider verlassen und wurde in der Abwehr von Stefan Fräulin ersetzt der diese Rolle gut ausfüllte. Da Chris gekommen war hatten wir wieder 10 Spieler. Gegen die mit Ex-Bundesligaspielern besetzte Truppe vom SC Sachsenhausen Forststrasse lieferten wir eine mehr als ordentliche Partie ab. Die SAFO Spieler liessen Ball und Gegner laufen und wir liefen und kämpften. Kurz vor Schluss gelang uns der Ehrentreffer. Benni passte in den Schusskreis und der nach vorne gelaufene Stefan Fräulin muss ihn wohl mit dem Schläger berührt haben bevor der Ball ins Tor ging. Sonst wäre der Treffer ja nicht gegeben worden.

Nach dem Turnier lobte Benni das Team für Einsatz und Spielanlage und verspricht unseren Nachwuchs eine goldene Zukunft. An die glaube ich auch….. 😉

Spielbericht Eric Belly

 

SSG Bensheim – Rasen Sport Club 2:3

Sonntag, 11.11.2018, 10:00 Uhr, Bensheim

SSG Bensheim – Rasen Sport Club 2:3 (1:1)

Tor: Mages
Abwehr: Kaps, Lippa, Piendl, Triem,
M
ittelmann: Auber, Clossé
Sturm: Papageorgiou, Schauerte, Schiminski

Tore: Schauerte (2), Schiminski

11. November, 10 Uhr: Nachweislich zu früh für den ein oder anderen RSC-Spieler (*hust* Martin…*hust* Kosta….), aber doch Anpfiff für unser erstes Hallenspiel der Saison bei der SSG Bensheim. Der Beginn quasi folgerichtig: Etwa so verschlafen wie die Anreise. Die agilen Jungspunde des Gastgebers wuseln uns ordentlich durcheinander und nutzen ihre erste Ecke zum Führungstreffer.

Erst nach etwa zehn Minuten sind wir dann richtig im Spiel angekommen. Langer Ball über die Bande, der gute, alte Schläger-runter-und-wieder-hoch-Trick an der Mittellinie und Schimi sorgt für den Ausgleich (und dafür, dass wir uns jetzt mindestens ein Jahr lang von ihm anhören dürfen, wer denn das erste Tor der Saison geschossen hat). Ab jetzt ist der RSC die bessere Mannschaft und hat Chancen im Minutentakt. Leider hat Bensheim aber auch einen Torhüter, der in kompletter Montur schneller auf den Beinen ist, als es Schimi vor 20 Jahren ohne Schienen war. Weil wir ihm zusätzlich den Panzer wund schießen, bleibt es zur Pause beim 1:1.

An unserer spielerischen Überlegenheit ändert sich aber in der zweiten Hälfte nichts und irgendwann schafft es unser Neuzugang Hermann dann eben doch, uns erstmals in Führung zu bringen. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, erlauben wir uns im Gegenzug eine kollektive Schlafmützigkeit in der Defensive und dem Gegner damit den Ausgleichstreffer. Danach säbelt Hermann bei einer Strafecke so gekonnt über den Ball, dass man es fast schon für eine einstudierte Variante halten könnte, umspielt damit Bensheims Speedy-Gonzales-Keeper und netzt mit der kleinen Rückhand zum 3:2. Dabei belassen wir es dann auch. Nicht etwa, weil es an Chancen zur Vorentscheidung gemangelt hätte, sondern weil wir offenbar unbedingt noch bis zum Schluss ein bisschen zittern wollen. Die Schlusssirene erlöst uns schließlich. 3 Tore, 3 Punkte und trotzdem noch reichlich Luft nach oben. Und das am 11.11. um 11:11 Uhr. Helau!

Gruß Pirmin

Spielbericht: Pirmin Clossé

Gruß aus der Redaktion : Hermann Schauerte hat bisher die beste Torschützenquote der RSC Geschichte. Siehe Ewige Tabelle . 😉

RSC – Offenbacher RV 4:9

23.09.2018, 11:00 Uhr,  Nerotal Rudi Schmidt Platz

Rasen Sport Club – Offenbacher RV 4:9 (3:4)

Tor: Mages
Abwehr: Rommeck, Schiminski, Triem, Schroeder, (Belly)
Mittelfeld:  Clossé, Roth, Auber, Busch, (Reins)
Sturm: Papageorgiou, Miller, ( Lippa )

Tore: Papageorgiou (3), Miller

Bei strömenden Regen bereiten wir uns auf das Spiel gegen den Absteiger und, vor diesem Spiel, Tabellenletzten Offenbach vor. Der ORV ganz traditionell mit weissen Hosen und roten Trikots und Stutzen ist zahlenmässig gut besetzt und hat ausreichend Spieler zum wechseln. Nach Anpfiff übernehmen wir das Kommando. Schon in der 2. Minute erhält Georgy den Ball im letzten Viertel, spielt einen Gegner aus und trifft zum 1:0. Kurz darauf haben wir eine zweite Torchance als einer unserer Stürmer allein auf den Torwart marschiert sich aber im eins gegen eins abdrängen lässt und nicht zum Abschluss kommt. Statt des 2:0 fällt das 1:1. Der ORV spielt in den Strafraum und erzielt aus dem Gewühl heraus ein Tor. In den Reihen der Offenbacher steigt die Euphorie und mit schnellen Pässen und intensiven Laufspiel übernehmen sie die Initiative, überbrücken schnell das Mittelfeld und setzen unsere Abwehr unter Druck. Daraus resultieren auch einige kurze Ecken und mit der zweiten geht der ORV 2:1 in Führung. Aber wir kommen zurück. Wieder setzt sich Georgy durch und erzielt das 2:2. Dies ist umso bewundernswerter, da er meist von zwei Spielern gedeckt ist und permanent gefoult wird. Ich muss mit Pferdekuss vom Feld und sehe von Außen das nächste Tor des ORV. Wieder eine kurze Ecke. Bald darauf gehen die Rot-Weissen zum ersten Mal mit zwei Toren in Führung. Aber wir verkürzen durch den überragenden Konstantin vor der Pause auf 3:4. Mit 3 Treffern in einem Spiel zieht er mit Schimi gleich, dem  vor  2 Jahren gegen 3 Tore gegen Eintracht Frankfurt II gelangen. Ein wildes Spiel. Anschließend haben wir noch die Chance auf den Ausgleich, aber unser Stürmer vergibt mit der Rückhand. Er muss sich auf dem Weg in die Halbzeit launige Kommentare anhören.

Halbzeit: Wir gehen davon aus das wir noch viele Tore schießen werden. Allerdings ist es der ORV der den ersten Treffer setzt. Es steht jetzt 3:5. Und der nächste Treffer fällt kurz darauf. Nach einer gelungenen Kombination der Grün-Weissen erhält Ben den Ball zentral im Schusskreis und verwandelt mit der Rückhand. Nur noch 4:5. Jetzt gilt es. Lange geht hin und her. Dann ist es der ORV der kurz hintereinander 2 Mal zum 4:7 trifft. Wir kämpfen mit offenem Visier, spielen weiter nach vorne und haben gute Chancen auf 5:7 zu verkürzen. Wir nützen diese aber leider nicht, auch nicht die erste kurze Ecke die wir kurz vor Spielende erhalten. Statt dessen müssen wir in den letzten 3 Minuten noch zwei Gegentreffer nach Kontern hinnehmen. Ein lebendiges Spiel geht zu Ende.

Wir trinken noch ein paar Bier. Die Rückrunde ist vorbei und die Gespräche drehen sich schon um die kommende Hallensaison. Der nächste Event ist das Hallenturnier am 3./4. November in Saarbrücken zu dem wir mit zwei Herrenmannschaften fahren.

Spielbericht: Eric Belly

TEC Darmstadt III – RSC 9:1

15.09.2018, 18:00 Uhr,  TEC Sportanlage, Darmstadt, Traiser Strasse

TEC Darmstadt III – Rasen Sport Club 9:1 (2:0)

Tor: Kehder
Abwehr: Rommeck, Busch, Schroeder, Belly
Mittelfeld:   Roth, Papageorgiou, Reins, D. S.
Sturm: Lahdo

Tor: Papageorgiou

Durch den Rückzug der SSG Bensheim hatten wir am vergangenen Wochenende spielfrei, trotzdem hatte sich schon in der vorletzten Woche Personalnot abgezeichnet. Das erste Spiel der Saison außerhalb Wiesbaden, es geht zum Tabellenführer nach Darmstadt, und es ist Samstag Abend. Hat das eine Rolle gespielt? Am Freitag wurde dann schnell noch ein Pass beantragt. Elias Reins der seit dem Winter bei uns trainiert, und in Straßburg die ersten Matches als Spieler gespielt hat, wird uns als zehnter Mann unterstützen. Auch dabei ist Paddy Kehder der Stammtorwart Niklas vertritt.

Wir wissen das es immer wieder Spiele gibt in denen wir zahlenmäßig schlecht besetzt sind. Heute gilt es anzutreten und mit einer bissigen Abwehrleistung den Gegner zu ärgern. Und das gelingt uns anfangs recht gut. Zumindest die ersten fünf Minuten. Patrick spielt ruhig und abgeklärt und gibt der Abwehr Sicherheit. Wir verdichten den Raum und zwingen die weinrot-weiss gekleideten TEC Spieler in den Zweikampf und zu riskanten Abspielen die zum Ballverlust führen.  Dann steht doch ein Darmstädter am langen Pfosten frei und kann einen 5 cm hoch gespielten Querpass im Tor unterbringen. Wir hacken das ab und spielen unbeeindruckt weiter. Im Laufe des Spieles passen wir die Aufstellung an den Gegner an. Vor allem auf der Mittelachse. Chris rückt in die Abwehr, Buschi ins Mittelfeld und Georgy nach vorne. David und ich wechseln die Positionen nach Spielsituation. Unsere eigenen Angriffe starten wir meist mit Oli und Jonas über rechts und aus der Mitte über Buschi. Und kommen zu Chancen. Die Anspiele finden immer wieder Georgy, der dann zu seinen Soliläufen ansetzt, aber meist zu vielen Gegenspielern gegenüber steht. Trotzdem kommt er 2-3 Mal zum Abschluß, bei dem ihm Heute leider die Präzision fehlt. Eine kurze Ecke bringt auch nichts ein. Inzwischen steht es 2:0 und nochmal hat Georgy die Chance zum Torerfolg. Er spielt die Gegner aus verfehlt aber mit der Rückhand das leere Tor.

In der Pause sind wir mit dem Zwischenstand zufrieden und erwarten jetzt wütende Angriffe des TEC. Wir nehmen uns vor dagegen zu halten. Nach dem Seitenwechsel scheint uns die tiefstehende Sonne ins Gesicht und schon nach kurzer Zeit steht es 3:0 für Darmstadt. Der Schiedsrichter aus Sachsenhausen übersieht ein Fußspiel und mehrfaches Stockschlagen der TEC Spieler. Statt Freischlag für uns Tor für Darmstadt. Wir sind verärgert, meckern, die Konzentration geht flöten. Schnell fallen 2 weitere Tore. Die Darmstädter laufen jetzt immer wieder ihren Verteidigern davon und machen das Spiel breit.  Dadurch stehen sie öfter frei und können ihre Überzahl besser nutzen. Ich bekomme eine gelbe Karte für absichtliches Stockschlagen im Schußkreis gegen den einschussbereiten TEC Stürmer. Kurze Ecke für den TEC aber kein Tor. Auch wir haben noch kurze Ecken, und Konstantin Papageorgiou trifft zum 6:1. Trotz gelegentlicher RSC Konter kontrolliert der TEC das Spiel. Es fallen noch 3 Treffer, und Konstantin bekommt eine unberechtigte gelbe Karte. Dann ist Schluß und wir trinken ein schnelles Bier. Noch zu erwähnen von sieben Treffern der 2. Halbzeit waren  2 Siebenmeter. Nächsten Sonntag im Nerotal werden wir mehr Spieler zur Verfügung haben.

Spielbericht: Eric Belly

RSC – SKG Frankfurt 1:5

02.09.2018, 18:00 Uhr,  Nerotal Rudi Schmidt Platz

Rasen Sport Club – SKG Frankfurt 1:5 (1:4)

Tor: Mages
Abwehr: Schardt, Schiminski, Matuschek, Lippa, (Schroeder)
Mittelfeld:  Auber, Clossé, Roth,  (Belly)
Sturm: Lahdo, Papageorgiou, John, (Schönenberger )

Tor: Lahdo

Am Vormittag noch hatten einige der  14 Spielern des Rasen Sport Club noch 2 Spiele beim Turnier in Straßburg gespielt. Da fehlte vor allem im Sturm die Frische. Aber daran lag es nicht das die SKG schon früh in Führung ging. Mit einem Schlenzball den die Abwehr nicht entschärfen konnte und den der schnellste gegnerische Stürmer aufnahm und im 1 gegen 1 mit dem Torwart den Treffer zum 1:0 für die SKG erzielte. In relativ kurzer Zeit erfolgten zwei weitere Treffer für die SKG trotz ausgeglichener Spielanteile. Bei einem guten Angriff der Grünen bei dem Georgy im Abschluß am Torwart scheiterte stand Chris goldrichtig am langen Pfosten und konnte auf 1:3 verkürzen. In einer Auszeit wurde angesprochen das die SKG viel Zeit zum Spielaufbau hatte und den Offensivspielern klare Anweisungen erteilt wie das Aufbauspiel der SKG zu stören sei. Dies wurde dann bis kurz vor der Halbzeit gut umgesetzt. Mit einer fragwürdigen Schlussecke konnte die SKG dann zum 1:4 Halbzeitstand erhöhen. Nach der Pause war der Rasen Sport Club zwar feldüberlegen, aber vor dem Tor nicht zwingend. Gegen Spielende warfen die, wie immer grün-weiss gekleideten, Spieler aus Wiesbaden nochmal alles nach Vorne, und die Frankfurter kamen dadurch häufiger zu guten Konterchancen. Eine davon mündete kurz vor Ende in einen eher unberechtigten 7 Meter. Dieser wurde sicher verwandelt und bald darauf abgepfiffen. Eine zu hoch ausgefallene Niederlage, aber mit einem verdienten Sieger, da sich die SKG als die abgeklärtere und besser auf einander abgestimmte Mannschaft präsentierte.

Spielbericht: Eric Belly

RSC – VfL Bad Nauheim 2:1

26.08.2018, 11:00 Uhr,  Nerotal Rudi Schmidt Platz

Rasen Sport Club – VfL Bad Nauheim 2:1 (2:1)

Tor: Mages
Abwehr: Schroeder, Schiminski, Matuschek, Raab
Mittelfeld: Miller, Auber, Ziegenbalg,  (Busch)
Sturm: Lahdo, Papageorgiou, John, (Roth)

Tore: Papageorgiou (2)

11 Bad Nauheimer und ihrem Trainer  Jürgen standen 14 Spielern des Rasen Sport Club gegenüber. Seit langer Zeit beim RSC wieder dabei war Dirk Raab der seine langwierige Knöchelverletzung auskuriert hatte. Da die Schiedsrichter von Eintracht Frankfurt nicht antraten übernahm ich mit Jürgen das Amt des Schiedsrichters und muss nun ein weiteres Spiel auf meinen 140. Einsatz warten. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Schon nach wenigen Pässen setzte sich Georgy entscheidend durch und markierte mit einem Granatenschlag den Treffer zum 1:0. Anschließend entwickelte sich eine lebendige Partie, in der auf Seiten der Grünen vor allem Ben Miller immer wieder Akzente in der Offensive setzte. Auch die anderen Mittelfeldspieler waren sehr präsent und sorgten dafür das die spielerisch starken Bad Nauheimer nicht zu gefährlich wurden. Nach ca. 20 Minuten traf Konstantin zum zweiten Mal zum 2:0 mit einem weiteren wuchtigen Schlag vom Schußkreisrand. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte Bad Nauheim den Anschlusstreffer erzielen und wir gingen mit 2:1 in die Pause. In der zweiten Hälfte kombinierten die rot-schwarz gekleideten Bad Nauheimer weiterhin gut. Aber es fehlte,  gegen nachlassende Grüne, an Durchsetzungsvermögen, und ein glänzend aufgelegter Niklas Mages im Tor des RSC vereitelte alle Abschlüsse. Der kämpferische Einsatz des ganzen Teams war Top und mit unseren 2 Auswechselspielern konnten wir auch eine athletische Unterlegenheit ausgleichen. In einer guten Abwehr stach vor allem die routiniert agierende Innenverteidigung hervor. So endete die 2. Halbzeit ohne Treffer mit einem knappen, aber nicht unverdienten Sieg.

Spielbericht: Eric Belly

DHC – RSC 10:1

19.08.2018, 10 Uhr Kleinfeldchen

DHC Wiesbaden – Rasen Sport Club 10:1 (5:0)

Tor: Mages
Abwehr: Lahdo, Matuschek, Schardt, Schöneberger
Mittelfeld: Busch, Clossé, Miller, D. S.
Sturm: Belly, Maiweg

Tor: Lahdo

Derbytime. Unsere Mannschaft unterscheidet sich personell sehr von der der Vorwoche. Wir sind nur 11 Spieler und ich kann mit geschwollenem Fuß kaum laufen. Georgy betreut uns, da er wegen der gelb-roten Karte ein Spiel gesperrt ist. Er stellt mich im Sturm zusammen mit Falko auf. Ein Sturm der eher nicht in der Lage ist schnelle Konter zu fahren und schnell zurück zu kommen. Anpfiff und der DHC nimmt das Heft in die Hand. Die Verteidiger des DHC können sich immer wieder in den Angriff einschalten und das Spiel findet hauptsächlich in unserer Hälfte statt. Schon nach wenigen Minuten gelingt den Roten der erste Treffer. Das Mittelfeld, und vor allem Pirmin, sorgt zwar immer wieder für Entlastung, allerdings bleiben wir nie lange in Ballbesitz. Unsere Konter verpuffen, da zu häufig anspielbare Grün-Weisse fehlen. Der Abwehrarbeit unseres Teams fehlt es an Konsequenz und wir müssen weitere Treffer hinnehmen. Es sind bis zur Pause 5  Tore.

Georgy stellt um. Ich übernehme den rechten Verteidigerposten von Chris. Georgy erhofft sich dadurch eine sicherere Verteidigung und einen aktiveren Sturm. Und die Rechnung geht auf. Nach einem von Buschi schnell ausgeführten Freischlag erzielt Chris seinen ersten Treffer für den RSC. Sein Rückhandschlag überrascht den DHC Torwart und es steht 6:1. Das ist allerdings nur einer der wenigen Lichtblicke an diesem Tag. Unsere Innenverteidigung baut das Spiel fast ausschließlich über die Mitte auf. Oft kommt der Ball postwendend zurück und es brennt lichterloh in unserem Schusskreis. So kann der DHC bis zum Spielende noch vier weitere Treffer zum 10:1 Endstand erzielen. Ein, vor allem in dieser Höhe, frustrierendes Ergebniss. Jetzt heisst es Mund abputzen und nächste Woche besser spielen.

Spielbericht: Eric Belly