MTV Kronberg II – Rasen Sport Club 6:6

Sonntag, 24.02.2019, 18:00 Uhr, Taunusgymnasium Königstein, Königstein


MTV Kronberg II – Rasen Sport Club Wiesbaden 6:6 (2:4)

Tor: Mages
Abwehr: Auber, Schiminski, Matuschek, Triem
Mittelmann: Clossé, Ziegenbalg
Sturm: Busch, John, Lahdo, Papageorgiou

Tore: John (2), Matuschek, Papageorgiou (3)

Zugegeben: Wahnsinnig viel stand nicht mehr auf dem Spiel, als wir zu unserer letzten Partie der Hallenrunde beim MTV Kronberg II antreten mussten. Den Aufstieg hatten wir schließlich bereits eine Woche zuvor eingetütet. Und auch Kronberg durfte, wenn auch ohne eigenes Zutun, einige Stunden zuvor den Klassenerhalt bejubeln.

Das Duell im geradezu prunkvollen Hallenbau im schicken Taunusstädtchen war dementsprechend von Beginn an vielleicht nicht ganz so intensiv geführt, wie unsere anderen Saisonspiele. Zumal die Partie so spät am Sonntagabend ausgetragen wurde, dass es sich fast schon wie Montag anfühlte.

Während die Kronberger mit einer munteren Mischung aus jung und alt zumindest anfangs noch ein wenig auf der Suche nach der richtigen Abstimmung waren, zogen wir die Trennung ungleich radikaler durch. Gespielt wurde zu gleichen Teilen in zwei Blöcken. Jung und Alt eben. Und weil beide Blöcke, die „Erfahrenen“ wie auch die „Jungen Wilden“ ihre guten wie auch ihre schlechten Momente hatten, und weil die bunt gemischten Kronberger zudem im Laufe des Spiels besser zueinander fanden, stand am Ende ein leistungsgerechtes 6:6 (4:2). Es war unser erstes Unentschieden der Saison und dennoch ein unterm Strich gelungener Abschluss. Mit 22 von 30 möglichen Punkten belegen wir Platz zwei in der Tabelle, lediglich in den beiden Partien gegen den verdienten Meister VfL Bad Nauheim gab es Niederlagen.

Besonders hervorzuheben sind deshalb zum Schluss nur noch unsere beiden Trainingsweltmeister Chris und „Paco“. Beide feierten in Kronberg ihre Hallenpremiere für die erste Mannschaft (Paco sogar direkt mit einem Doppelpack) und zeigten damit einmal mehr, dass das Konzept des RSC, auch „Spätberufene“ zum Hockeysport zu bringen, etwas Besonderes ist. Darauf sind ja inzwischen sogar die Medien aufmerksam geworden 😉

Spielbericht: Pirmin Clossé

2. Herren, 2. Turnier 2018/19

Die 2 Herren des RSC traten in dieser Saison als Mixed Team an. Damit sollen auch unsere Damen die Möglichkeit haben Wettkampfhockey zu spielen. Diesmal war als einzige Frau Laura Burger am Start, als es zum zweiten, und auch letzten, Turnier der Saison in Marburg ging. Im Gegensatz zum 1. Turnier waren Annika Fritzsche und Claudia Steller diesmal nicht dabei. Nicht nur deshalb musste Spielertrainer Jonas Roth fast mit einer komplett neuen Mannschaft antreten, denn auch Eric, Stefan S., Stefan F., Elias und Benni waren diesmal nicht dabei.

17.02 2019 14:00, Marburg

THC Hanau III – RSC II 6:1 (3:1)

Tor: Dirk Raab
Abwehr: Oli Rommeck, Flo Schardt, Lukas Lippa
Mittelmann: Jonas Roth, Ben Miller
Sturm: Laura Burger, Paco John, Chris Lahdo

Tor: John

Pascal John schoss den Ehrentreffer für den Rasen Sport Club in der ersten Halbzeit. Die an diesem Tag personell sehr gut besetzte 2. Mannschaft des RSC war gegen starke Hanauer letztlich chancenlos. Spielertrainer Jonas Roth war mit dem Auftritt seines Teams trotzdem sehr zufrieden.

17.02 2019 16:00, Marburg

VfL Marburg II – RSC II 5:3 (3:2)

Tor: Dirk Raab
Abwehr: Oli Rommeck, Flo Schardt, Lukas Lippa
Mittelmann: Jonas Roth, Ben Miller
Sturm: Laura Burger, Paco John, Chris Lahdo

Tore: Burger, John (2)

Die Partie zweier ebenbürtiger Mannschaften stand bis kurz vor Schluss auf Messers Schneide.

Trainer Jonas Roth war mit seinem Team und dessen Leistung insgesamt sehr zufrieden. Besonders hob er die Leistung des vom Abwehrspieler zum Torwart beförderten Dirk Raab hervor, der 2 sehr starke Spiele ablieferte.

Bericht: Eric Belly nach Erzählungen

Rasen Sport Club – Eintracht Frankfurt II 4:3

Sonntag, 17.02.2019, 14:30 Uhr, Sporthalle der Dilthey Schule, Wiesbaden


Rasen Sport Club – Eintracht Frankfurt II 4:3 (2:2)

Tor: Mages
Abwehr: Auber, Kaps, Matuschek, Triem
Mittelmann: Clossé, Ziegenbalg
Sturm: Busch, Held, Papageorgiou, Schauerte, Schiminski

Tore: Clossé, Schauerte (2), Schiminski

Sieg, Vize, Aufstieg!

Es ist geschafft. Durch unseren 4:3 (2:2)-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt II haben wir unsere starke Saison gekrönt und einen Spieltag vor dem Ende Tabellenplatz zwei gesichert. Aufgrund der Konstellationen in den höheren Ligen reicht dieser in diesem Jahr, um gemeinsam mit dem verdienten Meister VfL Bad Nauheim aufzusteigen. In der neuen Saison spielt der RSC also in der 2. Verbandsliga!

Der Spielbericht vom Duell mit dem direkten Verfolger Frankfurt soll sich diesmal aus gegebenem Anlass ausschließlich um den Siegtreffer drehen. Den hat nämlich der Autor dieser Zeilen höchstselbst in nahezu heldenhafter Manier und knapp eine Minute vor der Schlusssirene erzielt. Mit einem nur vermeintlich kümmerlichen, in Wahrheit aber einfach perfekt getimten Rückhandlupfer, der gerade so eben über die Torlinie kullerte.

Na gut, fairerweise nicht ganz unerwähnt bleiben sollte außerdem, wie Hermann uns erst mit einer Ecke in Führung gebracht und in Halbzeit zwei den schönsten Angriff des Tages zum 3:3 vollendet hat. Oder wie Schimi quasi von der Auslinie einen echten „Schiminski“ produziert und damit das 2:1 erzielt. Wie Martin eine Strafecke mit dem Kopf pariert. Oder wie Daniel im aufopferungsvollen Zweikampf kurz vor Schluss sogar eine blutige Nase in Kauf nimmt. Wie Niklas und die Abwehrhelden David, Jaska und Leon verbissen das 3:3 verteidigen. Oder wie Benni in seinem womöglich letzten Spiel für den RSC noch einmal alles reinhaut und zusammen mit Kosta die Eintracht-Defensive permanent fordert.

Okay, ich gebe zu, so gesehen war es dann vielleicht doch eher ein Teamerfolg. Wie die gesamte Saison eben.

In diesem Sinne: Glückwunsch an uns!

Spielbericht: Pirmin Clossé

Rasen Sport Club – VfL Bad Nauheim 2:6

Sonntag, 10.02.2019, 14:30 Uhr, Sporthalle der Geschwister Scholl Schule, Wiesbaden

Rasen Sport Club – VfL Bad Nauheim 2:6 (0:3)

Tor: Mages
Abwehr: Auber, Matuschek, Piendl, Triem
Mittelmann: Clossé, Ziegenbalg
Sturm: Busch, Held, Papageorgiou, Schauerte, Schiminski

Tore: Busch, Triem

Die Sporthalle der Geschwister Scholl Schule war gut besucht. Ungefähr 50 Zuschauer warteten mit Spannung auf das Spitzenspiel. Der RSC versuchte von Beginn an Druck aufzubauen, aber die in rot-schwarz gekleideten Spieler des VfL spielten konzentriert und verhinderten mit gutem Stellungsspiel das sich die grau-weiß gekleideten Wiesbadener klare Torchancen herausspielen konnten. Nach einigen Minuten begannen die Bad Nauheimer dann selbst Druck zu machen und jetzt ergaben sich die besten Chancen für den RSC. Wie so oft im Hallenhockey waren es Konter die zum Torerfolg hätten führen können. Allerdings fehlte mehrfach die Passgenauigkeit um die Gegenangriffe des RSC erfolgreich abzuschliessen. Zwei weitere Chancen konnten gegen die Rot-Schwarzen herausgespielt werden, aber beide Male schaffte es der links vorne am Tor plazierte Offensivspieler nicht die Rückhand schnell genug zu legen um den Ball ins Tor ablenken zu können. Die kurzen Ecken des RSC waren ebenfalls nicht zwingend und so war es Bad Nauheim die mit einem 7m nach ca. 15 Minuten das 1:0 erzielen konnten und kurz darauf nach kurzer Ecke auf 2:0 erhöhten. Die Partie blieb weiter ausgeglichen und der Einsatz der Wiesbadener stimmte. Das führte aber auch zu zahlreichen Stockfouls und schliesslich erhielt Georgy, für das eine Foul zu viel, eine grüne Karte. Kurz vor der Halbzeit konnte Bad Nauheim einen weiteren Treffer erzielen und unsere 1. Herren ging mit 0:3 in die Pause.

Nach der Pause gab es schnell eine kurze Ecke für Wiesbaden. Die Variante wurde Michael Rinke auf der Tribune von seinem Nachbarn prophezeit: „Kurz auf Jaska und der schiesst ins Tor“. So kam es auch und Jaska schlenzte den Ball zum 1:3 in die lange Ecke. Bei den Zuschauern keimte Hoffnung auf. Die Bad Nauheimer blieben aber cool und ihrem spielerischen Konzept treu. Hinten gut stehen und Konter fahren. Und so waren die Rot-Schwarzen schliesslich auch erfolgreich und stellten auf 1:4. 12 Minuten vor dem Ende ging Torwart Niklas beim RSC vom Feld und Jaska agierte als Spieler mit Torwartrechten. Kurz darauf waren wir allerdings nur noch zu viert. Georgy bekam für ein Stockfoul die gelbe und Schimi die grüne Karte , weil er während des Spiels das Feld betreten hatte. Ob das 1:5 vor oder nach dem Torwartwechsel fiel kann ich nicht mehr sagen. Jedenfalls kam jetzt endlich Buschi ins Spiel und konnte nach kurzer Zeit auf 2:5 verkürzen. Im Schusskreis angespielt liess er den Ball ins Tor abplatzen. Mit nun wieder 6 Feldspielern machte der RSC nochmal ordentlich Druck und musste schliesslich, nach einem Konter, das 2:6 hinnehmen. Dann war Spiel zu Ende und die RSC Spieler und Zuschauer beklatschten sich gegenseitig.

Ein tolles Spiel mit einem verdienten Sieger und sehr guten Schiedsrichtern. Jetzt heisst es für die 1. Herren des RSC Wunden lecken und nächste Woche gegen die Eintracht den zweiten Platz zu sichern.

Spielbericht: Eric Belly

SKG Frankfurt – Rasen Sport Club 4:5

3. Februar 2019, Wintersporthalle Frankfurt, 11:00

SKG Frankfurt – Rasen Sport Club 4:5 (2:3)

Tor: Mages
Aufbau: Auber, Kaps, Matuschek
Mitte: Clossé, Ziegenbalg
Sturm: Busch, Held, Papageorgiou, Schiminski

Tore: Schiminski (2), Kaps, Papageorgiou, Ziegenbalg

Daniel Ziegenbalg schloss eine gelungene Kombination zum 1:0 für den Rasen Sport Club ab. Unser Kapitän Schiminski erhöhte dann nach kurzer Ecke auf 2:0. Die SKG verkürzte auf 1:2 bevor „Schimi“ aus dem Spiel heraus den 2 Tore Vorsprung wieder herstellte. Vor der Pause gelang der SKG noch das Tor zum 2:3.

Durch Tore von Papageorgiou zum 4:2 und David Kaps Treffer zum 5:2, nach einer abgewehrten kurzen Ecke, schien die Messe gelesen. Dann kam die SKG zurück und erzielte 2 Treffer, bevor 20 Sekunden vor Schluss der Ball wieder in unserem Netz zappelte. Die Schiedsrichter gaben den Treffer aber nicht und so blieb es bei einem knappen Sieg für die 1. Herren des Rasen Sport Club.

Der Tenor nach dem Spiel war „Hauptsache gewonnen“ und so richten sich die Blicke auf das Heimspiel gegen Tabellenführer VfL Bad Nauheim am 10.2.2019 um 14:30 in der Geschwister Scholl Schule in Klarenthal. Mit einem Sieg wären wir Tabellenführer.

Spielbericht: Eric Belly nach Erzählungen

Rasen Sport Club – SSG Bensheim 7:3

Sonntag, 19.01.2019, 14:30 Uhr, Sporthalle der Dilthey Schule, Wiesbaden

RSC Wiesbaden – SSG Bensheim 7:3 (2:1)

Tor: Mages
Abwehr: Auber, Kaps,Triem
Mitte: Roth, Ziegenbalg
Angriff: Papageorgiou, Schiminski, Held

Tore: Papageorgiou (5), Triem, Ziegenbalg

Heute waren wir quantitativ dünn besetzt, weil wichtige Stammkräfte wie Leon, Pirmin und Hermann fehlten. Apropos: Danke Pirmin! wegen dir „darf“ ich den Spielbericht schreiben. Also nicht wundern wenn dieses Mal die redaktionelle Qualität fehlt.

Zum Wesentlichem – dem Spiel.

Auf dem Papier eine klare Sache gegen 0-Punkte-Bensheim. Für mich persönlich war es ein katastrophales Spiel. Aber zum Glück hatte ein Anderer einen echten Sahnetag erwischt. Mehr dazu später. Kosta schoss uns früh mit 2:0 in Front. Eines der beiden Tore war besonders sehenswert weil er dabei mehrere Gegenspieler ausstiegen ließ. Trotzdem: Die jungen Bensheimer hatten registriert dass sie sich im Abstiegskampf befinden und hielten gut dagegen. Erst hatten wir Glück bei einem Pfostentreffer der SSG, dann mussten wir per Strafecke das 1:2 hinnehmen. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

Jaska stellte, ebenfalls per kurzer Ecke, den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Das ganze war aber nur möglich, weil Schimi die Ecken-Hereingabe absolut tot (also quasi „am totesten“) gestoppt hatte. Damit war er an diesem Nachmittag zu unserem Helden avanciert, gleichgültig was im weiteren Spielverlauf noch passieren sollte. Bensheim kam zwar nochmal auf 2:3 heran, aber Kosta machte Ihnen mit drei weiteren Toren den Garaus. Er hat zwar während des ganzen Spiels keinen einzigen Ball abgegeben, aber seine Einzelaktionen hatten Wucht. Gegen Ende steuerte Daniel auch noch einen schönen Treffer bei.

Ob der Bensheimer Anschlusstreffer beim Stande von 6:2 oder 7:2 fiel weiß ich nicht mehr. Die komfortable Führung gaben wir jedenfalls nicht mehr her und das Spiel ging mit 7:3 zu Ende.

Einer wollte im Spielbericht besonders hervorgehoben werden: Niklas. Er hatte in der Tat ein paar gute Paraden in Phasen, in denen das Spiel eng war. Insgesamt möchte ich an dieser Stelle mal unsere gesamte Defensiv-Abteilung loben. Zusammen mit Bad Nauheim und der Eintracht haben wir mit Abstand die wenigsten Gegentore kassiert.

Stellenweise haben wir heute aber viel zu lethargisch agiert. Wir haben zwar weiterhin nur einen Punkt Rückstand auf Tabellenführer VfL Bad Nauheim, müssen uns bei den kommenden Aufgaben aber deutlich steigern.

Spielbericht: Benjamin Held

Rasen Sport Club – MTV Kronberg 9:2

Sonntag, 09.12.2018, 9:30 Uhr, Sporthalle der Geschwister Scholl Schule, Wiesbaden

Rasen Sport Club – MTV Kronberg 9:2 (5:1)

Tor: Mages
Abwehr: Auber, Kaps, Matuschek, Piendl
Mittelmann: Clossé, Triem
Sturm: Busch, Schauerte, Papageorgiou, Schiminski, Ziegenbalg

Tore: Papageorgiou (3), Schauerte, Schiminski (2), Triem (3)

Nur 7 Kronberger hatten sich zu der frühen Stunde in der Sporthalle in Klarenthal eingefunden. Nach wenigen Minuten erzielte Jasca Triem bei einer kurzen Ecke den ersten Treffer für den RSC. Der diesmal im Sturm aufgebotene Daniel Ziegenbalg hätte kurz darauf bei einem Konter abschließen können, ließ sich aber von einem Kronberger Verteidiger nach außen abdrängen. Von der Bande passte er dann aber gekonnt in den Schusskreis wo Hermann Schauerte den Ball per Direktabnahme zum 2:0 verwertete. Obwohl die Kronberger Spieler durchaus technische Qualitäten unter Beweis stellten und immer wieder zum Abschluss kamen war es der Rasen Sport Club der die nächsten Treffer erzielte. Konstantin zeigte seine individuelle Klasse und erzielte die nächsten beiden Treffer zum 4:0. Die Kronberger verkürzten auf 4:1 bevor Konstantin mit seinem dritten Tor den 4 Tore Abstand wieder herstellte und die Mannschaften von den beiden SKG Schiedsrichtern in die Halbzeitpause geschickt wurden.

Nach der Pause drehten die traditionell in grün-schwarz spielenden Kronberger auf. Aber es zeigte sich jetzt, daß Wiesbaden mit Niklas Mages den erheblich besseren Torwart hatte und auch die reifere Teamleistung zeigte. Die in den grau-weissen Ausweichtrikots  spielenden RSC Spieler überstanden diese Phase und erhöhten durch Jasca auf 6:1. Ihm und den müde werdenden Kronbergern gelang dann jeweils ein weiterer Treffer, bevor gegen Ende des Spieles die Schimi Show begann. Mit zwei Treffern setzte er den Schlusspunkt und sorgte nach der Begegnung für Diskussionen. War sein erster Treffer über der Linie? Die Schiedsrichter gaben den Treffer, also war er drin war die Mehrheitsmeinung der Anwesenden.

Damit verabschiedete sich die RSC Mannschaft mit 12 von 15 Punkten als Tabellenzweiter in die Winterpause und die Spieler ließen den Tag auf dem Weihnachtsmarkt in Mainz ausklingen. Es soll fröhlich gewesen sein.

Spielbericht: Eric Belly

Eintracht Frankfurt II – Rasen Sport Club 1:4

Sonntag, 02.12.2018, 10:00 Uhr, Wolfgang Steubing Halle, Frankfurt

Eintracht Frankfurt II – Rasen Sport Club 1:4 (1:1)

Tor: Mages
Abwehr: Auber, Kaps, Matuschek,Triem
Mittelmann: Clossé, Ziegenbalg
Sturm: Busch, Held, Schauerte, Schiminski
Tore: Held (2), Schauerte,Triem

Spielfilm 0:1 Triem (KE), 1:1, HZ, 1:2 Schauerte (KE), 1:3 Held, 1:4 Held

Am vierten Spieltag ging es für uns zur glorreichen Eintracht nach Frankfurt, dem aktuellen Tabellenführer. Mussten wir in der letzten Woche noch gefühlt in einem schmutzigen Kellerloch in Bad Nauheim antreten, wurden wir diesmal in einem mondänen Palast empfangen, samt luxuriösem Kabinenbereich und inklusive eines exzellenten Hallenbodens. Ein Hauch von Bundesliga in der 3. Verbandsliga Hessen. Zum Glück hießen unsere gegnerischen Stürmer allerdings nicht Jovic, Rebic und Haller, sondern schlicht „die Nummer 17“, „die Nummer 11“ und ähnliches.

So konnten wir von Beginn an, den Frankfurter Angriffswirbel stoppen und uns mit zunehmender Spielzeit auch immer mehr Vorteile erarbeiten. Durch eine Ecke gingen wir verdient in Führung und wären es wohl auch bis zur Pause geblieben, wäre nicht eine der Eintracht-Nummern wie ein Büffel über zwei unserer Verteidiger gewalzt und hätte es seinem Kollegen dadurch ermöglicht, beim anschließend schnell ausgeführten Freischlag mutterseelenallein bis in den Kreis zu marschieren.

In der zweiten Halbzeit legten wir auf eine ohnehin ordentliche Hockey-Portion allerdings noch eine Schippe drauf und zogen durch eine Abspielecke, ein schönes Solo von Benni und einen eiskalten Konter auf 4:1 davon. Weil wir auch in der Defensive den immer wütender werdenden Angriffe der Gastgeber trotzen konnten, brannte bis zum Schluss nichts mehr an. Unterm Strich bleibt eine von vorne bis hinten hervorragende Teamleistung, die zurecht mit drei Punkten belohnt wurde.

Einzige Ausnahme: Der etwas in die Jahre gekommene langjährige Torjäger Schiminski bekam diesmal leider kein Bein – oder besser: keinen Schläger – auf den Boden. Trainer Schiminski entschied deshalb überraschend ihn für das nächste Spiel aus dem Kader zu streichen. Vermutlich eine disziplinarische Maßnahme und außerdem eine zwar nachvollziehbare, aber auch mutige Entscheidung. Denn klar ist: Geht es gegen den MTV Kronberg ohne die RSC-Vereinsikone in die Hose, werden die Fans auch am Trainerstuhl rütteln. Die Eintracht sortiert Alex Meier ja auch nicht einfach so aus. Wobei…

Spielbericht: Pirmin Clossé

SSG Bensheim – Rasen Sport Club 2:3

Sonntag, 11.11.2018, 10:00 Uhr, Bensheim

SSG Bensheim – Rasen Sport Club 2:3 (1:1)

Tor: Mages
Abwehr: Kaps, Lippa, Piendl, Triem,
M
ittelmann: Auber, Clossé
Sturm: Papageorgiou, Schauerte, Schiminski

Tore: Schauerte (2), Schiminski

11. November, 10 Uhr: Nachweislich zu früh für den ein oder anderen RSC-Spieler (*hust* Martin…*hust* Kosta….), aber doch Anpfiff für unser erstes Hallenspiel der Saison bei der SSG Bensheim. Der Beginn quasi folgerichtig: Etwa so verschlafen wie die Anreise. Die agilen Jungspunde des Gastgebers wuseln uns ordentlich durcheinander und nutzen ihre erste Ecke zum Führungstreffer.

Erst nach etwa zehn Minuten sind wir dann richtig im Spiel angekommen. Langer Ball über die Bande, der gute, alte Schläger-runter-und-wieder-hoch-Trick an der Mittellinie und Schimi sorgt für den Ausgleich (und dafür, dass wir uns jetzt mindestens ein Jahr lang von ihm anhören dürfen, wer denn das erste Tor der Saison geschossen hat). Ab jetzt ist der RSC die bessere Mannschaft und hat Chancen im Minutentakt. Leider hat Bensheim aber auch einen Torhüter, der in kompletter Montur schneller auf den Beinen ist, als es Schimi vor 20 Jahren ohne Schienen war. Weil wir ihm zusätzlich den Panzer wund schießen, bleibt es zur Pause beim 1:1.

An unserer spielerischen Überlegenheit ändert sich aber in der zweiten Hälfte nichts und irgendwann schafft es unser Neuzugang Hermann dann eben doch, uns erstmals in Führung zu bringen. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, erlauben wir uns im Gegenzug eine kollektive Schlafmützigkeit in der Defensive und dem Gegner damit den Ausgleichstreffer. Danach säbelt Hermann bei einer Strafecke so gekonnt über den Ball, dass man es fast schon für eine einstudierte Variante halten könnte, umspielt damit Bensheims Speedy-Gonzales-Keeper und netzt mit der kleinen Rückhand zum 3:2. Dabei belassen wir es dann auch. Nicht etwa, weil es an Chancen zur Vorentscheidung gemangelt hätte, sondern weil wir offenbar unbedingt noch bis zum Schluss ein bisschen zittern wollen. Die Schlusssirene erlöst uns schließlich. 3 Tore, 3 Punkte und trotzdem noch reichlich Luft nach oben. Und das am 11.11. um 11:11 Uhr. Helau!

Gruß Pirmin

Spielbericht: Pirmin Clossé

Gruß aus der Redaktion : Hermann Schauerte hat bisher die beste Torschützenquote der RSC Geschichte. Siehe Ewige Tabelle . 😉

RSC – Offenbacher RV 4:9

23.09.2018, 11:00 Uhr,  Nerotal Rudi Schmidt Platz

Rasen Sport Club – Offenbacher RV 4:9 (3:4)

Tor: Mages
Abwehr: Rommeck, Schiminski, Triem, Schroeder, (Belly)
Mittelfeld:  Clossé, Roth, Auber, Busch, (Reins)
Sturm: Papageorgiou, Miller, ( Lippa )

Tore: Papageorgiou (3), Miller

Bei strömenden Regen bereiten wir uns auf das Spiel gegen den Absteiger und, vor diesem Spiel, Tabellenletzten Offenbach vor. Der ORV ganz traditionell mit weissen Hosen und roten Trikots und Stutzen ist zahlenmässig gut besetzt und hat ausreichend Spieler zum wechseln. Nach Anpfiff übernehmen wir das Kommando. Schon in der 2. Minute erhält Georgy den Ball im letzten Viertel, spielt einen Gegner aus und trifft zum 1:0. Kurz darauf haben wir eine zweite Torchance als einer unserer Stürmer allein auf den Torwart marschiert sich aber im eins gegen eins abdrängen lässt und nicht zum Abschluss kommt. Statt des 2:0 fällt das 1:1. Der ORV spielt in den Strafraum und erzielt aus dem Gewühl heraus ein Tor. In den Reihen der Offenbacher steigt die Euphorie und mit schnellen Pässen und intensiven Laufspiel übernehmen sie die Initiative, überbrücken schnell das Mittelfeld und setzen unsere Abwehr unter Druck. Daraus resultieren auch einige kurze Ecken und mit der zweiten geht der ORV 2:1 in Führung. Aber wir kommen zurück. Wieder setzt sich Georgy durch und erzielt das 2:2. Dies ist umso bewundernswerter, da er meist von zwei Spielern gedeckt ist und permanent gefoult wird. Ich muss mit Pferdekuss vom Feld und sehe von Außen das nächste Tor des ORV. Wieder eine kurze Ecke. Bald darauf gehen die Rot-Weissen zum ersten Mal mit zwei Toren in Führung. Aber wir verkürzen durch den überragenden Konstantin vor der Pause auf 3:4. Mit 3 Treffern in einem Spiel zieht er mit Schimi gleich, dem  vor  2 Jahren gegen 3 Tore gegen Eintracht Frankfurt II gelangen. Ein wildes Spiel. Anschließend haben wir noch die Chance auf den Ausgleich, aber unser Stürmer vergibt mit der Rückhand. Er muss sich auf dem Weg in die Halbzeit launige Kommentare anhören.

Halbzeit: Wir gehen davon aus das wir noch viele Tore schießen werden. Allerdings ist es der ORV der den ersten Treffer setzt. Es steht jetzt 3:5. Und der nächste Treffer fällt kurz darauf. Nach einer gelungenen Kombination der Grün-Weissen erhält Ben den Ball zentral im Schusskreis und verwandelt mit der Rückhand. Nur noch 4:5. Jetzt gilt es. Lange geht hin und her. Dann ist es der ORV der kurz hintereinander 2 Mal zum 4:7 trifft. Wir kämpfen mit offenem Visier, spielen weiter nach vorne und haben gute Chancen auf 5:7 zu verkürzen. Wir nützen diese aber leider nicht, auch nicht die erste kurze Ecke die wir kurz vor Spielende erhalten. Statt dessen müssen wir in den letzten 3 Minuten noch zwei Gegentreffer nach Kontern hinnehmen. Ein lebendiges Spiel geht zu Ende.

Wir trinken noch ein paar Bier. Die Rückrunde ist vorbei und die Gespräche drehen sich schon um die kommende Hallensaison. Der nächste Event ist das Hallenturnier am 3./4. November in Saarbrücken zu dem wir mit zwei Herrenmannschaften fahren.

Spielbericht: Eric Belly