Rasen Sport Club – VfL Bad Nauheim 2:6

Sonntag, 10.02.2019, 14:30 Uhr, Sporthalle der Geschwister Scholl Schule, Wiesbaden

Rasen Sport Club – VfL Bad Nauheim 2:6 (0:3)

Tor: Mages
Abwehr: Auber, Matuschek, Piendl, Triem
Mittelmann: Clossé, Ziegenbalg
Sturm: Busch, Held, Papageorgiou, Schauerte, Schiminski

Tore: Busch, Triem

Die Sporthalle der Geschwister Scholl Schule war gut besucht. Ungefähr 50 Zuschauer warteten mit Spannung auf das Spitzenspiel. Der RSC versuchte von Beginn an Druck aufzubauen, aber die in rot-schwarz gekleideten Spieler des VfL spielten konzentriert und verhinderten mit gutem Stellungsspiel das sich die grau-weiß gekleideten Wiesbadener klare Torchancen herausspielen konnten. Nach einigen Minuten begannen die Bad Nauheimer dann selbst Druck zu machen und jetzt ergaben sich die besten Chancen für den RSC. Wie so oft im Hallenhockey waren es Konter die zum Torerfolg hätten führen können. Allerdings fehlte mehrfach die Passgenauigkeit um die Gegenangriffe des RSC erfolgreich abzuschliessen. Zwei weitere Chancen konnten gegen die Rot-Schwarzen herausgespielt werden, aber beide Male schaffte es der links vorne am Tor plazierte Offensivspieler nicht die Rückhand schnell genug zu legen um den Ball ins Tor ablenken zu können. Die kurzen Ecken des RSC waren ebenfalls nicht zwingend und so war es Bad Nauheim die mit einem 7m nach ca. 15 Minuten das 1:0 erzielen konnten und kurz darauf nach kurzer Ecke auf 2:0 erhöhten. Die Partie blieb weiter ausgeglichen und der Einsatz der Wiesbadener stimmte. Das führte aber auch zu zahlreichen Stockfouls und schliesslich erhielt Georgy, für das eine Foul zu viel, eine grüne Karte. Kurz vor der Halbzeit konnte Bad Nauheim einen weiteren Treffer erzielen und unsere 1. Herren ging mit 0:3 in die Pause.

Nach der Pause gab es schnell eine kurze Ecke für Wiesbaden. Die Variante wurde Michael Rinke auf der Tribune von seinem Nachbarn prophezeit: „Kurz auf Jaska und der schiesst ins Tor“. So kam es auch und Jaska schlenzte den Ball zum 1:3 in die lange Ecke. Bei den Zuschauern keimte Hoffnung auf. Die Bad Nauheimer blieben aber cool und ihrem spielerischen Konzept treu. Hinten gut stehen und Konter fahren. Und so waren die Rot-Schwarzen schliesslich auch erfolgreich und stellten auf 1:4. 12 Minuten vor dem Ende ging Torwart Niklas beim RSC vom Feld und Jaska agierte als Spieler mit Torwartrechten. Kurz darauf waren wir allerdings nur noch zu viert. Georgy bekam für ein Stockfoul die gelbe und Schimi die grüne Karte , weil er während des Spiels das Feld betreten hatte. Ob das 1:5 vor oder nach dem Torwartwechsel fiel kann ich nicht mehr sagen. Jedenfalls kam jetzt endlich Buschi ins Spiel und konnte nach kurzer Zeit auf 2:5 verkürzen. Im Schusskreis angespielt liess er den Ball ins Tor abplatzen. Mit nun wieder 6 Feldspielern machte der RSC nochmal ordentlich Druck und musste schliesslich, nach einem Konter, das 2:6 hinnehmen. Dann war Spiel zu Ende und die RSC Spieler und Zuschauer beklatschten sich gegenseitig.

Ein tolles Spiel mit einem verdienten Sieger und sehr guten Schiedsrichtern. Jetzt heisst es für die 1. Herren des RSC Wunden lecken und nächste Woche gegen die Eintracht den zweiten Platz zu sichern.

Spielbericht: Eric Belly

Rasen Sport Club – SSG Bensheim 7:3

Sonntag, 19.01.2019, 14:30 Uhr, Sporthalle der Dilthey Schule, Wiesbaden

RSC Wiesbaden – SSG Bensheim 7:3 (2:1)

Tor: Mages
Abwehr: Auber, Kaps,Triem
Mitte: Roth, Ziegenbalg
Angriff: Papageorgiou, Schiminski, Held

Tore: Papageorgiou (5), Triem, Ziegenbalg

Heute waren wir quantitativ dünn besetzt, weil wichtige Stammkräfte wie Leon, Pirmin und Hermann fehlten. Apropos: Danke Pirmin! wegen dir „darf“ ich den Spielbericht schreiben. Also nicht wundern wenn dieses Mal die redaktionelle Qualität fehlt.

Zum Wesentlichem – dem Spiel.

Auf dem Papier eine klare Sache gegen 0-Punkte-Bensheim. Für mich persönlich war es ein katastrophales Spiel. Aber zum Glück hatte ein Anderer einen echten Sahnetag erwischt. Mehr dazu später. Kosta schoss uns früh mit 2:0 in Front. Eines der beiden Tore war besonders sehenswert weil er dabei mehrere Gegenspieler ausstiegen ließ. Trotzdem: Die jungen Bensheimer hatten registriert dass sie sich im Abstiegskampf befinden und hielten gut dagegen. Erst hatten wir Glück bei einem Pfostentreffer der SSG, dann mussten wir per Strafecke das 1:2 hinnehmen. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

Jaska stellte, ebenfalls per kurzer Ecke, den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Das ganze war aber nur möglich, weil Schimi die Ecken-Hereingabe absolut tot (also quasi „am totesten“) gestoppt hatte. Damit war er an diesem Nachmittag zu unserem Helden avanciert, gleichgültig was im weiteren Spielverlauf noch passieren sollte. Bensheim kam zwar nochmal auf 2:3 heran, aber Kosta machte Ihnen mit drei weiteren Toren den Garaus. Er hat zwar während des ganzen Spiels keinen einzigen Ball abgegeben, aber seine Einzelaktionen hatten Wucht. Gegen Ende steuerte Daniel auch noch einen schönen Treffer bei.

Ob der Bensheimer Anschlusstreffer beim Stande von 6:2 oder 7:2 fiel weiß ich nicht mehr. Die komfortable Führung gaben wir jedenfalls nicht mehr her und das Spiel ging mit 7:3 zu Ende.

Einer wollte im Spielbericht besonders hervorgehoben werden: Niklas. Er hatte in der Tat ein paar gute Paraden in Phasen, in denen das Spiel eng war. Insgesamt möchte ich an dieser Stelle mal unsere gesamte Defensiv-Abteilung loben. Zusammen mit Bad Nauheim und der Eintracht haben wir mit Abstand die wenigsten Gegentore kassiert.

Stellenweise haben wir heute aber viel zu lethargisch agiert. Wir haben zwar weiterhin nur einen Punkt Rückstand auf Tabellenführer VfL Bad Nauheim, müssen uns bei den kommenden Aufgaben aber deutlich steigern.

Spielbericht: Benjamin Held