Rasen Sport Club – Eintracht Frankfurt II 4:3

Sonntag, 17.02.2019, 14:30 Uhr, Sporthalle der Dilthey Schule, Wiesbaden


Rasen Sport Club – Eintracht Frankfurt II 4:3 (2:2)

Sonntag, 17.02.2019, 14:30 Uhr, Sporthalle der Dilthey Schule, Wiesbaden

Tor: Mages
Abwehr: Auber, Kaps, Matuschek, Triem
Mittelmann: Clossé, Ziegenbalg
Sturm: Busch, Held, Papageorgiou, Schauerte, Schiminski

Tore: Clossé, Schauerte (2), Schiminski

Sieg, Vize, Aufstieg!

Es ist geschafft. Durch unseren 4:3 (2:2)-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt II haben wir unsere starke Saison gekrönt und einen Spieltag vor dem Ende Tabellenplatz zwei gesichert. Aufgrund der Konstellationen in den höheren Ligen reicht dieser in diesem Jahr, um gemeinsam mit dem verdienten Meister VfL Bad Nauheim aufzusteigen. In der neuen Saison spielt der RSC also in der 2. Verbandsliga!

Der Spielbericht vom Duell mit dem direkten Verfolger Frankfurt soll sich diesmal aus gegebenem Anlass ausschließlich um den Siegtreffer drehen. Den hat nämlich der Autor dieser Zeilen höchstselbst in nahezu heldenhafter Manier und knapp eine Minute vor der Schlusssirene erzielt. Mit einem nur vermeintlich kümmerlichen, in Wahrheit aber einfach perfekt getimten Rückhandlupfer, der gerade so eben über die Torlinie kullerte.

Na gut, fairerweise nicht ganz unerwähnt bleiben sollte außerdem, wie Hermann uns erst mit einer Ecke in Führung gebracht und in Halbzeit zwei den schönsten Angriff des Tages zum 3:3 vollendet hat. Oder wie Schimi quasi von der Auslinie einen echten „Schiminski“ produziert und damit das 2:1 erzielt. Wie Martin eine Strafecke mit dem Kopf pariert. Oder wie Daniel im aufopferungsvollen Zweikampf kurz vor Schluss sogar eine blutige Nase in Kauf nimmt. Wie Niklas und die Abwehrhelden David, Jaska und Leon verbissen das 3:3 verteidigen. Oder wie Benni in seinem womöglich letzten Spiel für den RSC noch einmal alles reinhaut und zusammen mit Kosta die Eintracht-Defensive permanent fordert.

Okay, ich gebe zu, so gesehen war es dann vielleicht doch eher ein Teamerfolg. Wie die gesamte Saison eben.

In diesem Sinne: Glückwunsch an uns!

Spielbericht: Pirmin Clossé

VfL Bad Nauheim – Rasen Sport Club 5:3

Sonntag, 25.11.2018, 17:00 Uhr, Berufliche Schule am Gradierwerk, Bad Nauheim

VfL Bad Nauheim – Rasen Sport Club  5:3 (1:2)

Tor: Mages
Abwehr: Lippa, Matuschek, Piendl, Triem
Mittelmann:  Clossé, Ziegenbalg
Sturm:  Held, Papageorgiou, Schauerte, Schiminski

Tore: Held, Papageorgiou, Ziegenbalg

Am späten Sonntagnachmittag ging es für uns zu unserem dritten Saisonspiel nach Bad Nauheim. Nach dem gelungenen Saisonauftakt mit dem festen Plan im Gepäck, auch hier zu punkten. Dass dies gegen extrem junge und hungrige Gastgeber allerdings alles andere als einfach werden würde, war klar. Zumal an diesem Tag ein weiterer Gegner hinzu kam: Der Untergrund – ein Gummibelag, der den Hockeyball zum Flummi werden lässt, durchzogen von Kratern so tief wie der Marianengraben. Der Naturrasen unter den Hallenböden quasi.

Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – erwischten wir einen Traumstart. Nach nur 30 Sekunden klaute Kosta dem gegnerischen Verteidiger den Ball und netzte ein. Nach dem zwischenzeitlichen 1:1 per Strafecke nutzte Benni einen weiteren Fehler in der Bad Nauheimer Defensive zur erneuten Führung, die auch zur Pause Bestand hatte.

Was allerdings schon in Halbzeit eins klar wurde: Bad Nauheim ist die wohl disziplinierteste Mannschaft seit den Computergegnern gegen die die „Kickers“ in einer Folge der gleichnamigen Kinderserie mal antreten mussten. Mit geradezu mechanischer Gelassenheit und Präzision spielen sie ihren Stiefel runter, lassen den Ball teilweise minutenlang durch die eigenen Reihen laufen, ohne dass jemand eine unüberlegte Aktion startet und halten sich bis zur Schlusssirene klinisch an die Vorgaben ihres Trainers. Richtig unheimlich 😉

Leider zeigte diese Taktik mit zunehmender Spieldauer Wirkung. Drei Tore in Folge schenkten sie unserem erneut sehr starken Rückhalt Niklas ein und drehten so die Partie. Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer durch Daniel konterten sie mit dem Tor zum 5:3 umgehend. Zwar warfen wir in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, ein weiterer Treffer gelang uns aber nicht. So mussten wir in einem für 3. Verbandsliga-Verhältnisse fast Champions-League-reifen Spiel letztlich eine knappe aber insgesamt verdiente Niederlage hinnehmen. Wir freuen uns schon aufs Rückspiel. Dann auch wieder auf spiegelglattem Untergrund in der Dilthey-Halle.

Spielbericht: Pirmin Clossé

SSG Bensheim – Rasen Sport Club 2:3

Sonntag, 11.11.2018, 10:00 Uhr, Bensheim

SSG Bensheim – Rasen Sport Club 2:3 (1:1)

Tor: Mages
Abwehr: Kaps, Lippa, Piendl, Triem,
M
ittelmann: Auber, Clossé
Sturm: Papageorgiou, Schauerte, Schiminski

Tore: Schauerte (2), Schiminski

11. November, 10 Uhr: Nachweislich zu früh für den ein oder anderen RSC-Spieler (*hust* Martin…*hust* Kosta….), aber doch Anpfiff für unser erstes Hallenspiel der Saison bei der SSG Bensheim. Der Beginn quasi folgerichtig: Etwa so verschlafen wie die Anreise. Die agilen Jungspunde des Gastgebers wuseln uns ordentlich durcheinander und nutzen ihre erste Ecke zum Führungstreffer.

Erst nach etwa zehn Minuten sind wir dann richtig im Spiel angekommen. Langer Ball über die Bande, der gute, alte Schläger-runter-und-wieder-hoch-Trick an der Mittellinie und Schimi sorgt für den Ausgleich (und dafür, dass wir uns jetzt mindestens ein Jahr lang von ihm anhören dürfen, wer denn das erste Tor der Saison geschossen hat). Ab jetzt ist der RSC die bessere Mannschaft und hat Chancen im Minutentakt. Leider hat Bensheim aber auch einen Torhüter, der in kompletter Montur schneller auf den Beinen ist, als es Schimi vor 20 Jahren ohne Schienen war. Weil wir ihm zusätzlich den Panzer wund schießen, bleibt es zur Pause beim 1:1.

An unserer spielerischen Überlegenheit ändert sich aber in der zweiten Hälfte nichts und irgendwann schafft es unser Neuzugang Hermann dann eben doch, uns erstmals in Führung zu bringen. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, erlauben wir uns im Gegenzug eine kollektive Schlafmützigkeit in der Defensive und dem Gegner damit den Ausgleichstreffer. Danach säbelt Hermann bei einer Strafecke so gekonnt über den Ball, dass man es fast schon für eine einstudierte Variante halten könnte, umspielt damit Bensheims Speedy-Gonzales-Keeper und netzt mit der kleinen Rückhand zum 3:2. Dabei belassen wir es dann auch. Nicht etwa, weil es an Chancen zur Vorentscheidung gemangelt hätte, sondern weil wir offenbar unbedingt noch bis zum Schluss ein bisschen zittern wollen. Die Schlusssirene erlöst uns schließlich. 3 Tore, 3 Punkte und trotzdem noch reichlich Luft nach oben. Und das am 11.11. um 11:11 Uhr. Helau!

Gruß Pirmin

Spielbericht: Pirmin Clossé

Gruß aus der Redaktion : Hermann Schauerte hat bisher die beste Torschützenquote der RSC Geschichte. Siehe Ewige Tabelle . 😉